Tanzend macht Lernen Spaß

 

„Man sollte Kinder lehren,

ohne Netz

auf einem Seil zu tanzen

bei Nacht allein

unter freiem Himmel zu schlafen

in einem Kahn

auf das offene Meer hinauszurudern.

Man sollte sie lehren, sich Luftschlösser

statt Eigenheime zu erträumen

nirgendwo sonst

als nur im Leben zu Haus zu sein

und in sich selbst

Geborgenheit zu finden.“

K.-H. Dreiske

 

Das „Sich erleben“, das „Sich etwas Zutrauen“, das Wagen, das „Rücksicht nehmen auf Andere“ wird zu einem neuen und vielfältigen Gestaltungsbereich, indem sich psychosoziale und psychische Komponenten nicht ausschließen, sondern ergänzen.
„Kopf, Herz und Hand“ werden angesprochen, genutzt, beansprucht, gefördert und gefordert. Diese Ausrichtung bedeutet, dass alle SchülerInnen erreicht werden können, unabhängig vom kulturellen und ideellen Hintergrund oder vom sportlichen Leistungsvermögen.

 

Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstbewußtseins; Verbesserung motorischer und koordinativer Fähigkeiten; Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und -dauer (z.B. ADHS)
Verbesserung des Klassenklimas - Wertschätzung, Vertrauen, Achtsamkeit
Die genaue Definition und Beschreibung der Zielgruppe hilft Ihnen, passgenaue
Maßnahmen zu entwickeln, sichert die Akzeptanz der Interventionen und erhöht
damit die Wahrscheinlichkeit, dass sie von der Zielgruppe angenommen werden.
Um den Schülerinnen und Schülern neue und weitere Perspektiven verschaffen zu können, möchte wir Ihnen ermöglichen, tanzpädagogische Erfahrungen machen und sammeln zu können.
Mit unserem Projekt möchten wir den begonnen Prozess gemeinsam, gegen Gewalt und Frustration, fortsetzen.

Das vielfältige und neue Bewegungsangebot der Tanzpädagogik kann aus psychosozialer Sicht die Wahrnehmungsfähigkeit der eigenen Person und die Wahrnehmungsfähigkeit für andere MitschülerInnen verbessern. Durch die kreative Auseinandersetzung mit neuen Bewegungsanforderungen werden aber nicht nur psychosoziale Belange beeinflusst, sondern auch Komponenten wie Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination angesprochen. So bilden die psychosozialen Aspekte und die rein körperlichen Anforderungen eine Einheit, wobei die Schwerpunkte je nach Anforderungsbereich verschoben werden können.